




Technischer Parameter | ||||
Nennspannung |
220V |
400V |
mit einem Stromvolumen von |
690V |
Nennkapazität |
15/25/50/75/100/200 A |
15/25/50/75/100/200 A |
15/25/50/75/100/200 A |
15/25/50/75/100/200 A |
Phasensystem |
3P3W/3P4W |
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Hauptfrequenz |
50/60 Hz ± 5 % |
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Schaltungstopologie |
Dreistufig |
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Mehrere Kompensationsmodi |
Kompensation von Oberschwingungen, Blindleistung und dreiphasiger Lastunsymmetrie |
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Filterbereich |
2. bis 50. ungerade Oberschwingung (nach Ordnung oder vollständige Kompensation) |
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Oberschwingungsfilterungsrate |
≥98% |
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Filterleistung |
Typischerweise THDi ≤ 5 % bei Nennlast |
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Effekt der dreiphasigen Lastausgleichung |
≤ 5 % zur Minderung negativer und Nullsequenzströme |
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Neutrale lineare Filterfunktion |
das Dreifache des Nennfilterstroms (bei 4-Leiter-Geräten) |
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Anfangsreaktionszeit |
≤ 50 µs |
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Ausgangsstrombegrenzung |
Automatische Ausgangsbeschränkung innerhalb von 100 % der Nennleistung |
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Steuerungsalgorithmus |
Intelligente FFT-, ADALINE-, schnelle Fourier- und momentane Blindleistungs-Algorithmen |
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Regler |
DSP + FPGA |
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Schutz |
Hardware-Schutz, Software-Schutz |
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Steuerverbindungen |
Elektrische Anschlüsse |
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Mensch-Maschine-Schnittstelle |
4,3" / 7" / 10" Touch-TFT-LCD-HMI |
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Geräuschentwicklung |
<60 dB (<45 dB im Betrieb mit niedriger Drehzahl) |
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Montageart |
Modul eingebaut (Schrank), wandmontiert, bodenmontiert |
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Schutzstufe |
IP30 maximal |
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Kühlmethode |
Drehzahlgeregelter, intelligenter luftgekühlter PWM-Lüfter |
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Farbe |
RAL 7035 Industriegrau/Schwarz |
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Umgebungstemperatur |
-20~55℃ |
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Relative Luftfeuchtigkeit |
max. 95 %, keine Kondensation |
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Einbauhöhe |
Nennleistung bei einer Höhe von ≤2000 m; entsprechende Lastreduzierung bei einer Höhe von >2000 m |
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Qualifikation |
CE, IEEE61000, Typprüfbericht, ISO9001:2015 |
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Konformitätsnorm |
IEEE 519, ERG5/4 |
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Kommunikationsprotokoll |
Verwendet das Modbus-RTU-Fernkommunikationsprotokoll und das TCP/IP-Protokoll; Zwei RS485-Kanäle und CAN-Bus, unterstützt die Bedienung über mobile Apps, unterstützt Ethernet |
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1. Sicherheitsvorkehrungen
Nur zertifizierte Elektriker mit Qualifikation für Hochspannungsarbeiten dürfen das SVG-Gerät installieren, verdrahten und in Betrieb nehmen. Vor Beginn der Arbeiten muss die gesamte übergeordnete Stromversorgung abgeschaltet und ein Warnschild mit der Aufschrift „Nicht einschalten – Arbeiten im Gange“ angebracht werden.
Strenge Einhaltung der lokalen elektrischen Sicherheitsvorschriften. Eine unsachgemäße Handhabung kann aufgrund der Hochspannung im Schaltschrank zu elektrischem Schlag, Brand oder dauerhaften Schäden an der Ausrüstung führen.
Das Leistungsmodul, das Bedienfeld und die interne Verkabelung dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herstellers demontiert werden. Eine unbefugte Demontage führt zum Verlust der Gewährleistung.
Halten Sie den Installationsort gut belüftet, trocken und staubfrei. Um das Gerät herum dürfen sich keine brennbaren, explosiven oder korrosiven Gase befinden.
Stellen Sie vor dem Verdrahten sicher, dass die Eingangsspannung, der Nennstrom, der Leistungsfaktorkompensationsbereich und die Systemfrequenz mit den Angaben auf dem SVG-Typenschild übereinstimmen.
Tragen Sie während des gesamten Installationsprozesses isolierte Schutzausrüstung. Das Berühren spannungsführender Klemmen, Kupferstäbe und Anschlussklemmen ist untersagt.
2. Auspacken und Prüfung
Entnehmen Sie den SVG-Schrank, die Zubehörteile, die Anschlussklemmen, die Kommunikationskabel und die Bedienungsanleitung aus dem Verpackungsbehälter.
Prüfen Sie visuell die Schrankhülle auf Transportschäden wie Deformation durch Zusammenstoß, Farbabplatzungen, Risse oder Wassereinwirkung.
Überprüfen Sie alle internen Leistungsmodulen, Leistungsschalter, Stromwandler (CT), Kühlventilatoren und Touchscreen auf Lockerung oder Beschädigung.
Stellen Sie sicher, dass Modellbezeichnung, Nennspannung und Kompensationskapazität auf dem Typenschild mit Ihrem Bestellvertrag übereinstimmen.
Überprüfen Sie die beigefügten Zubehörteile: Erdungskupferdraht, Kommunikationskabel, Befestigungsschrauben, Stromwandler (CT), Montagehalterungen. Falls Teile fehlen oder beschädigt sind, kontaktieren Sie umgehend den Lieferanten.
3. Standort- und Fundamentinstallation
3.1 Anforderungen an die Installationsumgebung
Umgebungstemperatur: −10 °C bis +45 °C; vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, die das Gehäuse erwärmt.
Relative Luftfeuchtigkeit: ≤ 90 %, keine Kondensation im Inneren des Gehäuses.
Höhenlage: ≤ 1000 m; bei einer Höhenlage über 1000 m ist eine Leistungsreduzierung erforderlich.
Schutzart: Innenraumgehäuse IP20; installieren Sie das Gehäuse in einem separaten Stromverteilungsraum mit staub- und wasserdichten Maßnahmen.
3.2 Schritte zur Fundamentbefestigung
Bereiten Sie eine ebene Betonfundamentfläche entsprechend den Abmessungen des Gehäuses vor; die horizontale Ebenheitsabweichung darf ≤ 2 mm/m betragen.
Heben Sie das SVG-Gehäuse auf das vorbereitete Fundament und richten Sie die Befestigungslöcher an der Unterseite des Gehäuses aus.
Verwenden Sie Spreizbolzen, um den Schrank fest am Boden zu befestigen; schütteln Sie den Schrank leicht, um sicherzustellen, dass keine Lockerung vorliegt.
Lassen Sie vorne und hinten am Schrank mindestens 800 mm Wartungsabstand für spätere Überholungsarbeiten frei.
Verbinden Sie den Erdungspunkt des Schranks mit dem allgemeinen Erdungsgitter der Fabrik mittels einer standardmäßigen Erdungskupferstange; die Erdungswiderstand muss ≤ 4 Ω betragen.
4. Elektrische Verdrahtungsinstallation
4.1 Verdrahtung des Hauptstromkreises
Stellen Sie sicher, dass der obere Stromverteilerschrank vollständig stromlos ist, und verriegeln Sie den Trennschalter.
Schließen Sie die dreiphasigen Zuleitungskabel L1/L2/L3 nacheinander an die Wechselstrom-Eingangsanschlüsse an der Oberseite des SVG-Schranks an.
Verbinden Sie die SVG-Ausgangskompensationskupferstäbe mit der Sammelschiene der Lastseite, die eine Blindleistungskompensation benötigt.
Ziehen Sie alle Kupferstab-Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel fest, um schlechten Kontakt und Überhitzung zu vermeiden.
Bringen Sie Schrumpfschläuche an allen Verdrahtungsanschlüssen zur Isolationsabsicherung an.
4.2 Stromwandler (CT) für 4,2 CT
Montieren Sie den Stromwandler (CT) auf dem Hauptstrombus des kompensierten Lastkreises; die Primärseite des CT wird vom Hauptkabel durchflossen.
Verbinden Sie das zweikernige Signal-Kabel der CT-Sekundärseite mit dem CT-Abgriffsterminal im SVG-Steuerungsschrank; beachten Sie strikt die Verdrahtungskennzeichnung A+/A-, B+/B-, C+/C-.
Hinweis: Der Sekundärkreis des Stromwandlers (CT) darf während des Betriebs keinesfalls offen sein, da sonst eine gefährliche Hochspannung entsteht.
Halten Sie das CT-Signalkabel von Hochleistungskabeln getrennt, um elektromagnetische Störungen zu vermeiden.
4.3 Steuerungs- und Kommunikationsverdrahtung
Verbinden Sie das 24-V-DC-Hilfsstromversorgungskabel mit dem Leistungsterminal des Steuerpults.
Verbinden Sie das RS485-Kommunikationskabel mit dem Touchscreen oder dem Remote-Monitoring-Host; unterstützt das Modbus-RTU-Protokoll.
Verbinden Sie das Fehleralarm-Signalkabel mit dem DCS-Verteilungssteuerungssystem des Kunden (Relaisausgang normalerweise geöffnet).
5. Vor der Inbetriebnahme durchzuführende Prüfung
Überprüfen Sie erneut die Phasenfolge der gesamten dreiphasigen Hauptverdrahtung und stellen Sie sicher, dass kein Phasenkurzschluss oder falscher Anschluss vorliegt.
Prüfen Sie mit einem Isolationswiderstandsmessgerät den Isolationswiderstand zwischen dem aktiven Leiter und der Erdung; der Isolationswert muss ≥ 10 MΩ betragen.
Überprüfen Sie die Integrität der Sekundärverdrahtung des Stromwandlers (CT) und stellen Sie sicher, dass kein Leerlauf, keine lockere Klemmverbindung oder eine umgekehrte Polarität vorliegen.
Stellen Sie sicher, dass die Kühlventilatoren, die internen Leistungsbaugruppen und der Touchscreen fest installiert sind.
Entfernen Sie sämtliche überflüssigen Kabel, Metallspäne und Fremdkörper aus dem Schaltschrank.
Überprüfen Sie, ob die Erdungsverbindung zuverlässig ist und den vorgeschriebenen Widerstandswert erfüllt.
7. Inbetriebnahme und Inbetriebnahmetest
Schalten Sie nacheinander den oberen Trennschalter und den internen Leistungsschalter des SVG ein.
Der Touchscreen leuchtet auf, das Hauptmenü wird angezeigt und das System führt automatisch eine Selbstprüfung aller Hardwaremodule durch.
Stellen Sie über den Touchscreen die grundlegenden Systemparameter ein: Netz-Nennspannung, Netzfrequenz, Übersetzungsverhältnis des Stromwandlers (CT), Ziel-Leistungsfaktor und Reaktionsgeschwindigkeit der Blindleistungskompensation.
Betriebsmodus auswählen: kapazitive Blindleistungskompensation / induktive Blindleistungskompensation / automatische dynamische Vollkompensation.
SVG in den Betriebsmodus schalten und den aktuellen Leistungsfaktor, die Oberschwingungsströme und die Blindleistungsdaten auf dem Bildschirm in Echtzeit beobachten.
Betrieb des internen Schaltschranklüfters und der Modultemperatur überwachen; die normale Betriebstemperatur darf 70 °C nicht überschreiten.
Lastschwankungen simulieren, um die schnelle dynamische Kompensationswirkung der SVG zu verifizieren.
7. Tägliche Wartungshinweise
Vor jeglichen internen Wartungsarbeiten die Stromversorgung vollständig unterbrechen.
Staub auf Leistungsmodulen, Kühlkörpern und Lüftern alle drei Monate entfernen, um eine Beeinträchtigung der Wärmeabfuhr zu vermeiden.
Temperatur der Anschlussklemmen regelmäßig prüfen und alternde Kabel sowie lose Schrauben rechtzeitig austauschen.
Falls die Anlage längere Zeit außer Betrieb ist, monatlich für 30 Minuten einschalten und betreiben, um Feuchtigkeitseintritt in die Module zu verhindern.
Keine Gegenstände auf dem SVG-Schaltschrank ablegen; Ein- und Auslassöffnungen für Luft stets frei halten.
8. Häufige Problemlösungen
Touchscreen ohne Anzeige: Hilfssteuerungsstromausfall; prüfen Sie die 24-V-DC-Verkabelung und den Leistungsschalter.
Systemüberhitzungsalarm: Lüfter beschädigt, Lüftungsöffnung verstopft oder langzeitiger Volllastbetrieb; reinigen Sie den Kühlkörper oder ersetzen Sie den Lüfter.
Stromwandler-Abgriffsfehler: Sekundärleitung des Stromwandlers unterbrochen/verkehrt angeschlossen; überprüfen Sie erneut die Polarität und die Festigkeit der Signalleitungsverbindung.
Überstromschutz ausgelöst: Dreiphasen-Kurzschluss oder Überlastung des Stromnetzes; schalten Sie die Stromversorgung ab und prüfen Sie die externe Verkabelung.
Kommunikationsfehler: RS485-Kabel locker oder falscher Adresscode; stecken Sie das Kommunikationskabel erneut ein und stellen Sie sicher, dass die Modbus-Adresse übereinstimmt.